Gemeinschaft der Katholiken
in Wirtschaft und Verwaltung

Gegründet 1899

25 KKVerinnen und KKVer starteten am Sonntag, dem 7. Februar 2010, zu einer 9 km langen Wanderung bei herrlichem Winterwetter „rund um Bösensell“ im Münsterland.
Der KKV in Stichworten

Im KKV bilden Frauen und Männer, Berufstätige in Wirtschaft und Verwaltung, Selbstständige und Nichtselbstständige, eine paritätische, katholisch geprägte Gemeinschaft. Derzeit bieten ca. 120 Ortsgemeinschaften in ganz Deutschland den gut 10.000 Mitgliedern eine Heimat. Neben den im Aufbau befindlichen KKV-Juniorengruppen, gibt es einen eigenständigen Jugendverband: Jung-KKV (Bund junger Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung).

Themen- und Arbeitsschwerpunkte des KKV sind derzeit: Angebote zur beruflichen Fort- und Weiterbildung, Sozialpolitik und insbesondere Familienpolitik, die europäische Einigung, wirtschaftsethische Fragen
(Kultur der Selbstständigkeit).


Zielsetzungen und Motivation:

Wir wollen aktive und lebendige Glieder der Kirche sein und unseren Glauben in Familie, Beruf und Gesellschaft leben. Als katholische Gemeinschaft sind wir an Ökumene und Zusammenarbeit interessiert. Unsere Gemeinschaft ist offen für alle Menschen christlichen Glaubens, nicht nur für Katholiken.

Wir wollen durch Angebote zur beruflichen Weiterbildung und zur Förderung der wirtschafts- und sozialpolitischen Kenntnisse uns gegenseitige Hilfe zum Berufs- und Lebenserfolg geben.

Wir wollen als Aktionsgemeinschaft der gesellschaftlichen Mitte, die dem demokratischen Rechtsstaat mit seiner freiheitlichen Ordnung und der sozialen Marktwirtschaft verpflichtet ist, in die gesellschaftspolitische Diskussion unsere im christlichen Menschenbild begründeten sozial- und wirtschaftsethischen Positionen miteinbringen. Wir wollen gerade im Zeitalter der Individualisierung die Geselligkeit durch kulturelle, religiöse und abwechslungsreiche Programme auf einem anspruchsvollen Niveau pflegen.

K = Katholisch; keine frommen Sprüche, sondern Kraft aus Überzeugung des Glaubens - nicht nur für katholische Mitglieder, sondern für alle Menschen christlichen Glaubens.


Geschichte:

Im Jahre 1877 aus einem Zusammenschluss katholischer kaufmännischer Kongregationen als KKV (Katholisch Kaufmännischer Verein) in Mainz gegründet.

Domkapitular Dr. Friedrich Elz (Darmstadt) war der Gründungsinitiator. Gründungsmotto des Verbandes: "Ehrlich im Handel – christlich im Wandel".

Seit 1877 wurden vom KKV nach und nach Selbsthilfeeinrichtungen (Stellenvermittlung, Krankenkasse, Angestelltenversicherung etc.) und Einrichtungen der beruflichen Bildung aufgebaut.

Außerdem beteiligten KKVer sich an der Gründung des Bonifatiuswerks der deutschen Katholiken in Paderborn und an vielen anderen sozial-caritativen Aktionen.

Wie viele andere katholische Verbände wird der KKV 1938 verboten und nach dem Krieg (1947 in Letmathe) wiederbegründet. 1965 erfolgte, wegen der veränderten beruflichen Struktur seiner Mitglieder, die Umbenennung in "KKV – Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung".